Statement

Lust machen aufs Energiesparen

Stromsparhelfer Horst Wiese aus Osnabrück erläutert, wie ein Stromsparcheck funktioniert:

 
Mitmachen

Stromspar-Check in Ihrer Nähe

1. Rufen Sie beim Stromspar-Check-Standort in Ihrer Nähe an und vereinbaren Sie einen Termin.

2. Die Stromsparhelfer kommen zu Ihnen und überprüfen Ihren Stromverbrauch. Sie erhalten erste Tipps, wie Sie Strom sparen können.

3. Beim zweiten Besuch der Stromsparhelfer erhalten Sie ein kostenloses Stromspar-Paket, dessen Materialien sofort montiert werden.

4. Außerdem erhalten Sie einen Stromspar-Fahrplan, der auf Ihren Haushalt abgestimmt wird, sowie Ratschläge, wie Sie Ihren Stromverbrauch weiter reduzieren können.

 
Projektpartner

Der Stromspar-Check ist eine Gemeinschaftsaktion der Caritas mit dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD)

 Logo Energieagenturen Deutschland


Der Stromspar-Check wird unterstützt durch die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Logo Klimaschutz zahlt sich aus

Logo Umweltministerium

Förderkennzeichen: 03KS0170B
Abwicklung: Projektträger Jülich im Forschungszentrum Jülich GmbH

 
Projekte  

Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte

Logo Aktion Stromspar-Check
Alle Infos zum Projekt finden Sie auf
www.stromspar-check.de .

100 Euro Energiekosten pro Jahr. Um diese Summe will die Caritas bundesweit Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld entlasten.

Gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) schickt die Caritas künftig in 70 Standorten 750 ausgebildete Stromsparhelfer in die Haushalte. Diese machen zunächst einen Stromspar-Check. Dabei messen sie die Verbrauchswerte von Waschmaschinen, Elektroherden, Kühlschränken, Lampen, Computern, Warmwasserbereitern oder Fernsehgeräten. Danach geben sie qualifizierte Tipps, wie sich der Verbrauch mit einfachen Mitteln senken lässt. Doch dabei bleibt es nicht.

Stromsparchecker der Caritas bringen kostenlose Energiesparlampen mit
Es bleibt nicht bei Tipps: Die Stromspar-
helfer bringen Energiesparlampen mit.

Kostenloses Starterpaket fürs Stromsparen

Die Stromsparhelfer bauen kostenlos Energiesparlampen, Wasserperlatoren, TV-Abschalter oder schaltbare Steckerleisten ein. Am Ende sollen die einkommensschwachen Haushalte dadurch rund 20 Prozent der Stromkosten einsparen und dementsprechend weniger CO2 verbrauchen. In den ersten Monaten des Projekts profitierten bereits 11.000 einkommensschwache Haushalte von diesem Angebot.

Langzeitarbeitslose werden zu Stromsparhelfern ausgebildet

Das Besondere an der Aktion: Die Stromsparhelfer sind selbst Langzeitarbeitslose. Sie bekommen eine theoretische und praktische Einweisung durch qualifizierte Trainer der regionalen Energie-Agenturen. Nach einer Einarbeitungsphase gehen sie alleine vor Ort. Die regionalen Caritas-Verbände werben und betreuen die Stromsparhelfer und halten dabei engen Kontakt zu den örtlichen Sozialbehörden.

Einzigartige Kombination aus Sozialpolitik und Umweltpolitik

 

Der Stromspar-Check, der über die Klimaschutzinitiative des Bundes-Umweltministeriums finanziert wird, verknüpft Sozial- und Umweltpolitik. Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes betont: „Die Schulung langzeitarbeitsloser Menschen stärkt deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt; die Hilfe bei der Senkung der Stromkosten entlastet Haushalte mit geringen Einkommen. Das Projekt will eine Bevölkerungsgruppe ansprechen, um die sich die Umweltschutzpolitik zu wenig gekümmert hat.“

Ausweitung auf 70 Standorte geplant

Das Programm startete Anfang 2009 in 59 Standorten, darunter Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart, Leipzig und Berlin. Die erste Projektphase endete im Juni 2009. Da sich der Stromspar-Check als sozial- und umweltpolitischen Erfolg erwies, wird das Angebot auf 70 Städte und Gemeinden ausgeweitet. 750 Stromsparhelfer werden dabei zum Einsatz kommen.  

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