
Aktuelles über Migration und Integration
Mehrmals im Jahr informieren wir Sie in einer Beilage der Zeitschrift neue caritas über aktuelle Entwicklungen aus unserem Arbeitsbereich. Hier können Sie alle Ausgaben kostenlos herunterladen:
Deutscher Caritasverband e. V.
Referat Migration und Integration
Karlstraße 40
79104 Freiburg
Telefon: 0761 200-374
Fax: 0761 200- 211
E-Mail: Migration.Integration@caritas.de
Volle Rechte für Ausländer ohne legalen Aufhaltsstatus
In Deutschland leben viel Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität. Ihre Situation ist nicht selten geprägt von
Unsicherheit, Verletzlichkeit und vom Ausschluss aus der Gesellschaft. Oft fehlen ihnen elementare Grundrechte, wie der Zugang
zu Bildung, der Schutz gegen Ausbeutung und der Zugang zu gesundheitlicher Versorgung.
Das neue Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) „Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität in Deutschland “ erläutert die zentralen Probleme und zeigt Möglichkeiten auf, wie die Situation dieser Menschen verbessert werden kann.
Die Optionspflicht und ihre Folgen
Spätestens mit 23 Jahren muss die Entscheidung fallen: Kinder von Ausländern, die in Deutschland geboren sind oder aufgrund einer Übergangsregelung eingebürgert wurden, können nur einen Pass behalten: den deutschen oder den ausländischen. Das sogenannte Optionsmodell sieht keine Ausnahmen vor. Eine neue Arbeitshilfe der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege erläutert die rechtliche Seite des Optionsmodells und die möglichen Konsequenzen einer Entscheidung.
Fotowettbewerb: ZusammenLeben in Deutschland
Wie leben Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen? Was bedeutet für sie Heimat? Um Fragen wie diese dreht sich der Fotowettbewerb „ZusammenLeben“ von Aktion Mensch und Caritas im Rahmen der Gesellschafter-Initiative. Bis zum 31. März 2010 kann sich jeder beteiligen und Fotos einreichen, die die Vielfalt der Menschen und ihre Lebensweisen einfangen. Der Deutsche Caritasverband knüpft mit dem Wettbewerb an sein Perspektivenpapier „Miteinander leben“ an, in dem er sein Integrationsverständnis beschreibt. Wettbewerbsteilnehmer können sich davon inspirieren lassen.
- Informationen und Teilnahmeunterlagen bei den Gesellschaftern
- Miteinander leben – Integrationsverständnis der Caritas
Ähnlicher als wir denken? Migranten-Milieus in Deutschland
Wenn in Deutschland von Migranten die Rede ist, werden die Menschen dieser Gruppe gerne als Einheit gesehen. Dass dies nicht der Fall ist, zeigt eine aktuelle Studie von Sinus Sociovision. Sie räumt auf mit dem Bild, dass Migranten nur unter sich bleiben und eine einzige Problemgruppe sind. Sie zeigt die Potentiale, die sie mitbringen und zeigt Schwierigkeiten von Integration.
Wie leben und denken Einwanderer?
Integration geht alle an: Beitrag der Caritas und Forderungen an die Politik
Im Zentrum des 3. Integrationsgipfels im Bundeskanzleramt stand der erste Fortschrittsbericht zum Nationalen Integrationsplan. Dabei zog BAGFW-Präsident Peter Neher eine Bilanz aus Sicht der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Diese hatten sich zur Realisierung von 60 Maßnahmen verpflichtet. Dazu gehören niedrigschwellige Deutschkurse und Sprachförderung sowie die Vermittlung von Sprachpaten. "Schon seit Jahren haben wir gezielte Schritte zur interkulturellen Befähigung und Öffnung unserer Einrichtungen und Dienste unternommen. Damit haben wir deutlich gemacht, dass es sich hierbei um ein Querschnittsthema mit gesamtgesellschaftlicher Verantwortung handelt", sagte Neher. Er forderte die Politiker auf, Integration mit Gleichberechtigung zu verbinden und Diskriminierungen zu vermeiden.
- Statement des Präsidenten der BAGFW
- Bericht der BAGFW zur Umsetzung der Selbstverpflichtungen im Rahmen des Nationalen Integrationsplans
- Pressemeldung des Deutschen Caritasverbandes zum Integrationsgipfel
Integration heißt: Die Gesellschaft verändern
Acht zentrale Botschaften für eine gerechtere Migrations- und Integrationspolitik hat der Deutsche Caritasverband vorgelegt.
Darin fordert er unter anderem einen größeren Respekt vor der kulturellen, ethinischen und religiösen Vielfalt in Deutschland, mehr
Bildungs- und Chancengleichheit für Ausländer und einen Abbau rechtlicher Barrieren.
Perspektiven für die Integrationspoltik in Deutschland


